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Klimaschutz-Fake mit Elektroautos - Fixierung auf E-Cars für ÖDP keine Verkehrswende

ÖDP fordert nach Skandal um Rechenfehler in Klimabilanz von Elektromotoren echte und faire Verkehrswende

„Dreister als die Autobauer betrügt wohl niemand“, kommentiert der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Deutschland erneute Skandaleskapaden der Mobilitäts-Branche. „Noch kämpfen Millionen betrogener Dieselfahrer mit den Folgen der Motormanipulationen an ihren Fahrzeugen, da legen die Hersteller von Elektroautos unverfroren nach: Auch Sie drücken ihre Wagen mit schön gerechneten Schummel-Argumenten in den Markt. Es geht ihnen dabei nur um Gewinne“, meint Christian Rechholz: „An Klimaschutz denken Elektroauto-Produzenten trotz aller Werbeaussagen offenbar nicht.“


Gleich 171 renommierte Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebsexperten der International Association of Sustainable Drivetrain and Vehicle Technology Research (IASTEC) stützen den Verdacht des ÖDP-Bundeschefs mit ihrem Brief an die EU-Kommission in Brüssel. Sie legen Ursula von der Leyen und Frans Timmermans einen Rechenfehler der E-Auto-Lobbyisten offen, welcher deren Karossen viel klimafreundlicher erscheinen lässt als diese in Wahrheit sind. Über den Brief berichten inzwischen die Medien. Die Studie der IASTEC-Experten erschien nach einer wissenschaftlichen Überprüfung in einer Fachpublikation. Ergebnis: Der CO2-Fußabdruck der Stromer ist doppelt so groß wie angegeben!


Elektroautos als Klimaretter: Der dreiste Skandal zeigt für die ÖDP erneut, wie falsch es ist, beim Thema Verkehrswende, die wir neben Energie-, Wärme- oder Agrarwende dringend als einen Baustein im Kampf gegen den Klimawandel brauchen, auf zu simple Konzepte zu setzen. „Es wird nicht die eine oder einzige Lösung geben“, ist Christian Rechholz überzeugt. „In einer vernetzten Welt müssen wir ebenfalls vielfältig denken und systemisch handeln, wenn wir Probleme angehen wollen. E-Motoren allein sind kein Allheilmittel, weil die Umstellung auf erneuerbare Energien noch nicht so weit ist. Wir müssen die Mobilitätswende ganzheitlich anpacken: Einfach nur auf die Schnelle alle Verbrenner durch E-Autos zu ersetzen, wird nicht die Lösung sein. Sondern wir brauchen weniger Autos und mehr Car-Sharing. Dazu braucht es mehr und besseren ÖPNV, diverse Antriebslösungen für verschiedene Zwecke, mehr Sicherheit für Radfahrer und mehr Platz für Fußgänger oder ein Nachdenken über das Fahrtempo.“ Alles müsse verzahnt sein mit den Themen Städtebau und Landschaftsplanung, der Sozialpolitik oder der Suche und dem Forschen nach neuen technologischen Innovationen. „Das Elektroauto, so groß seine Vorteile auch sein mögen, rettet nicht unser Klima“, so der ÖDP-Bundesvorsitzende: „Es mit zweifelhaften und noch dazu ganz offensichtlich unehrlichen Argumenten sowie gefälschten Fakten zum Heilsbringer zu stilisieren, schadet am Ende echtem Klimaschutzengagement eher.“
Der Automobilbranche rät Rechholz, wenigstens aus ihren Fehlern zu lernen. „Sie sollte künftig weniger manipulieren und schummeln, es vielmehr mit Transparenz und Offenheit versuchen. Sonst gilt zum „dreister geht kaum noch“ künftig als Nachsatz: „Dümmer geht immer.“