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Mobilität - Zukunft gestalten

Der Individualverkehr gilt derzeit als Grundlage unserer Gesellschaft, insbesondere in unserem ländlichen Raum. Grenzenlose Mobilität auf immer mehr Fahrspuren ist der Ansatz der Verkehrs- planer. Der Autoverkehr in den Städten ist nicht mehr beherrschbar. Die Aussetzung der Fahrpreis-erhöhungen für den ÖPNV und damit das Defizit, das auch durch den Landkreis (also von den Gemeinden) mitfinanziert wird, kann als ein Hilferuf gewertet werden.

Die Ausbaupläne an der B8 sehen weitere großräumige Überführungen bei Wulkersdorf und Hagenbüchach sowie der Abzweigung Plankstatt und Bräuersdorf vor. Damit, und dem fort-geführten 3-spurigen Ausbau, wird die Zunahme des Autoverkehrs weiter forciert. Diese Planung widerspricht grundlegend den Klimaschutzzielen und verstärkt die Verkehrsbelastung in den Städten. Wir lehnen diese Pläne für einen Ausbau der B8 grundsätzlich ab und unterstützen die weitere Verbesserung des Schienennetzes, der Zubringermöglichkeiten zu den Umsteigepunkten und fordern eine Planung für die Verlängerung der Stadtumlandbahn von Herzogenaurach über Emskirchen bis Neustadt.

Grundsätzlich sollte der weitere Ausbau des Straßennetzes nur in Ausnahmefällen unterstützt werden. Großräumige Umgehungen sind abzulehnen. Tendenziell muss der Individualverkehr reduziert und nicht gefördert werden. Bei Bedarf soll für den Ausbau der Radwege der Straßen-raum für motorisierte Fahrzeuge herangezogen werden.

Das Mobilitätskonzept des Landkreises für ein umfassend organisiertes Rufbussystem wird für alle Gemeinden und alle Ortsteile die Mobilität wesentlich verbessern. Wir begrüßen diese Planungen sehr und erwarten deutliche Fortschritte bezüglich der Anbindung unserer Ortsteile.

Das 365 € Ticket für Schüler und Auszubildende ist ein erster Wegweiser in eine neue Gedanken-welt, welcher aber für alle Nutzer des ÖPNV, insbesondere Pendler auszuweiten ist.  Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, begreifbare Tarifsysteme und die entsprechende Infrastruktur sind Voraussetzungen für eine moderne nachhaltige Mobilität.

Mit dem Ausbau des Emskirchener Bahnhofsumfeldes zu einem zeitgemäßen Umsteigepunkt hat der Markt Emskirchen die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehres deutlich verbessert. Damit kann der derzeit noch unvermeidliche Individualverkehr auf die ländlichen Regionen begrenzt werden, um damit die Ziele der CO2 Einsparung von 40% bis zum Jahr 2030 zu erreichen.(2017 CO2-Ausstoß 167 Mio. t; Ziel der Bundesregierung für 2030: Reduktion auf 100 Mio. t)

Seit nunmehr einem Jahr existiert die Buslinie 134 Herzogenaurach - Emskirchen mit 10 Fahrten täglich.  Die Zeiten sind auf die Zugankunftszeiten von RE und RB abgestimmt. Noch ist die Akzeptanz des Angebotes leider gering. Gegebenenfalls müssen Anreize geschaffen werden.

 

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